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Naturschutz

Landschaftsentwicklungsprogramm (LEP)

Im Rahmen des Mehrjahresprogramms "Natur 2010" erarbeitete der Regionalplanungsverband Wynental das vom Kanton Aargau finanzierte Landschaftsentwicklungsprogramm (LEP). Dieses ist Voraussetzung für den Abschluss freiwilliger Bewirtschaftungsverträge "Naturnahe Landwirtschaft". Das Programm dient der nachhaltigen Entwicklung und der ökologischen Aufwertung der Landschaft in der Region. Das Hauptziel besteht in der koordinierten und nachhaltigen Nutzung der Landschaft. Ökologisch bedeutsame Flächen und Naturpotenziale werden dargestellt und beschrieben, aus regionaler Sicht werden Prioritäten gesetzt und Massnahmen aufgelistet.

Feuerbrand

Der Feuerbrand ist eine hochansteckende, gemeingefährliche und meldepflichtige Bakterienkrankheit, die vor allem an Kernobstanlagen zu grossen Schäden führen kann. Sie befällt auch eine ganze Anzahl von Zier- und Wildpflanzen (Beispiele: Cotoneaster, Glanzmispel und Stranvaesia) in hohem Masse. Die befallenen Pflanzen zeigen Welkeerscheinungen und die betroffenen Blüten- und Blattteile verfärben sich braun-schwarz . Sie kann innerhalb einer Vegetationsperiode absterben. Die Übertragung erfolgt durch Bakterienschleim, der auf vielfältige Weise, insbesondere durch Insekten und Vögel, sehr rasch und sehr weit verbreitet wird. Wenn genügend Infektionsmaterial vorhanden ist und während der Blüte für den Erreger günstige Witterung herrscht, kommt es zu einer extremen Ausbreitung der Krankheit. Es ist daher wichtig, dass befallene Pflanzen umgehend dem Feuerbrandverantwortlichen Robert Hofer (062 777 44 44) oder Matthias Richner (079 136 18 70) gemeldet werden.

Ambrosia

Die Pflanze Ambrosia artemisiifolia L., aufrechtes Traubenkraut, ist eine bekämpfungspflichtige Pflanze. Die Samen der aus Nordamerika stammenden Pflanze wurden vorwiegend als Bestandteile von Vogel- und Kleintierfutter in die Schweiz eingeschleppt. Sie tritt im Kanton Aargau vorab in Hausgärten, entlang von Strassen sowie auf Ruderalflächen auf. Vereinzelt wurde sie auch bereits in Landwirtschaftskulturen gefunden. Ambrosiapollen verursachen Allergien und können insbesondere für Personen mit Asthma gefährlich sein. Mit verschiedenen Massnahmen soll in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung versucht werden, die weitere Vermehrung der Pflanze zu verhindern und die Bestände zu verkleinern. Anhand eines Merkblattes (Link) kann die Amborisa-Pflanze identifiziert werden. Sollten Sie kleine Ambrosiapopulationen im eigenen Garten festgestellt haben, reissen Sie die Ambrosiapflanzen wenn möglich vor der Blüte aus und entsorgen Sie diese bitte mit dem Hauskehricht. Die Entsorgung über die Grünabfuhr verlagert das Problem lediglich in andere Gärten, da die Samen der Ambrosia-Pflanze sehr widerstandsfähig sind. Den Standort melden Sie bitte dem Ambrosia-Verantwortlichen Robert Hofer (062 777 44 44) oder Matthias Richner (Natel 079 136 18 70). Bei grösseren Beständen informieren Sie bitte sofort den Ambrosia-Verantwortlichen oder die Gemeindekanzlei.

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